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Spiegel: Das Nest – Wie die US-Regierung ihre Berliner Botschaft als Horchposten nutzt

28.10.2013 – spiegel-cover-8Die Enthüllungen rund um die bekannt gewordenen Abhöraktionen des us-amerikanischen Geheimdienstes NSA bereitet das Wochenmagazin Der Spiegel in einer umfangreichen Titelgeschichte mit der Überschrift: “Das Nest – Wie die US-Regierung ihre Berliner Botschaft als Horchposten nutzt” auf.

Darin rückt die US-Botschaft direkt neben dem Brandenburger Tor in den Fokus der Öffentlichkeit. Der Spiegel bringt mit der Abhöraktion die SCS-Agenten in Spiel, die offenbar überall auf der Welt dieselbe Technik einsetzen. Sie können „Handysignale abfangen und gleichzeitig Zielpersonen orten. Schon im Jahr 2002 soll ein Auftrag der amerikanischen Europa-Spezialisten der Funkaufklärung bestanden haben. Nach den Darstellungen des Nachrichtenmagazins ist es denkbardass „die NSA über gut ein Jahrzehnt das Telefon Merkels als Ziel erfasst” hat, zunächst als Parteivorsitzende und später als Kanzlerin.

Nach Informationen des Spiegels hält es das Kanzleramt für möglich, dass das dringend benötigte Freihandelsabkommen scheitert, sollte die Aufklärung der NSA-Affäre nicht gelingen. Nach den jüngsten Enthüllungen sprechen sich 58 Prozent der Deutschen dafür aus, „die laufenden Gespräche erst einmal zu unterbrechen. 28 Prozent sind dagegen”. Auch die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) wird im Spiegel-Artikel deutlich: „Wir sollten die Verhandlungen für ein Freihandelsabkommen mit den USA auf Eis legen, bis die Vorwürfe gegen die NSA geklärt sind.”

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