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Versicherung statt Strafzins

04.03.2016 – Sparkasse - quelle SparkasseDer negative Einlagenzins der Europäischen Zentralbank (EZB) lässt die Kreditinstitute bei der Wahl ihrer Gelddepots kreativ werden. Der bayerische Sparkassenverband macht unverhohlen Werbung dafür, Geld lieber im Tresor zu bunkern, als bei der EZB zum Strafzins von 0,3 Prozent zu parken. Dies berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung unter Berufung auf ein internes Rundschreiben.

“Die Sparkassen stellen sich deshalb die Frage, ob es für sie wirtschaftlicher sein könnte, hohe Bargeldwerte nicht – wie bisher – bei der EZB einzulagern, sondern stattdessen selbst zu verwahren”, zitiert die FAZ aus dem Schreiben. Dabei begründet der Verband dies mit dem Versicherungsschutz. So würden für den Versicherungsschutz von 1.000 Euro lediglich 1,50 Euro zuzüglich Versicherungssteuer fällig. Zusammen macht dies 0,1785 Prozent, lautet die Rechnung des Sparkassenverbandes.

Zudem habe es nach Angaben des bayerischen Sparkassenverbands schon einige Anfragen nach dem Programm “EZB-Bargeldschutz” gegeben. Genaue Zahlen wollte eine Sprecherin auf Anfrage der FAZ aber nicht nennen. (vwh/td)

Link: Geld im Tresor statt bei der EZB

Bildquelle: Sparkasse

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