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Spanien verlässt Hilfsprogramm der Euro-Länder

14.11.2013 – HandelsblattAls erstes Land der krisengeschüttelten Euro-Staaten ist Spanien nicht mehr auf das Euro-Hilfsprogramm angewiesen. Es kann sich wieder am Kapitalmarkt selbst Geld beschaffen. Das spanische Kreditprogramm läuft in einem Monat aus „und alle einschließlich der spanischen Regierung haben wieder Vertrauen”, schreibt das Handelsblatt.

ESM-Chef Klaus Regling sagte in einem Interview mit einer spanischen Zeitung: „Neue Finanzhilfen sind nicht nötig.” Ähnlich positiv äußerten sich Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem und EU-Wirtschaftskommissar Olli Rehn. Die Eurostaaten bewilligten im Juli vergangenen Jahres einen Kredit über maximal 100 Mrd. Euro. Dieser wurde an den spanischen Rettungsfonds FROB  ausgezahlt, um die Sanierung des Bankensystems voranzutreiben. Spanien musste seine Banken umfangreichen Bilanzprüfungen und Stresstests unterziehen, die Bankenaufsicht reformieren und eine Auffanggesellschaft für faule Immobilienkredite gründen. Experten gehen nun davon aus, dass der Turnaround auf der iberischen Halbinsel trotz der immer noch sehr angespannten Wirtschaftslage geschafft ist. Im dritten Quartal wuchs die Wirtschaft erstmals wieder leicht positiv.

Link: Spanien verlässt die Intensivstation

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