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Sony Pictures: Auf Cyber-Attacke folgt Terrordrohung

18.12.2014 – The_InterviewWie aus dem Lehrbuch für Cyber-Risiken: Der Hackerangriff gegen Sony Pictures – die Täter wurden schon in Nordkorea vermutet – gipfelt nun in einer Terrordrohung. Mutmaßlich die gleichen Täter, die jüngst Serverzugänge von Sony Pictures gehackt hatten und firmeninterne Daten und unveröffentlichtes Filmmaterial ins Netz gestellt hatten, drohen nun mit Terroranschlägen zum Filmstart von „The Interview.“

Der Nordkoreakritische Film sollte am ersten Weihnachtsfeiertag starten: „Wir empfehlen Ihnen, sich zu dieser Zeit von diesen Orten zu entfernen“, schrieb die Hackergruppe Guardians of Peace laut Feuilleton der heutigen Frankfurter Allgemeinen.

Sony Pictures überlässt es nun den Kinobetreibern, ob sie den Film zeigen wollen. Eine erste Kette hat schon abgesagt.

Wie hoch der Gesamtschaden der Hackerangriffe für Sony Pictures indes ist, kann wohl noch nicht beziffert werden. Unter anderem wurden aber empfindliche Firmengeheimnisse geleakt, darunter der Ausgang des kommenden James Bond.

Unterdessen haben zwei ehemalige Mitarbeiter das Unternehmen verklagt, weil dieses das Firmen-Netzwerk bewusst inadäquat geschützt haben und durch diese Geschäftsentscheidung die komplette Mitarbeiterschaft in einen Albraum gestürzt haben.

Bildquelle: Filmplakat

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