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Solvency II: Bafin bittet zum Rapport

18.05.2016 – Hufeld_frank_beer_bafin“Manndeckung” heißt das Zauberwort, mit dem Felix Hufeld, Präsident der Finanzaufsicht Bafin, gerne notleidende Banken, Versicherer oder Bausparkassen unter seine besondere Fittiche nehmen will. Mit der Einführung von Solvency II zum Jahresanfang müssen zahlreiche Lebensversicherer nun alle drei Monate der Bafin berichten, wie sie ihre Probleme künftig überwinden wollen.

Dabei müssen diese sich die Berichte von ihren Wirtschaftsprüfern regelmäßig bestätigen lassen, berichtet die Süddeutsche Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe. Diese sollen dabei darauf achten, dass deren Annahmen auch realistisch sind. Laut Bericht haben zur Zeit etwa die Hälfte der rund 90 Lebensversicherer in Deutschland Probleme, berichtet die SZ weiter. Davon seien etwa 20 in engerer Begleitung durch die Finanzaufsicht – auch wenn es keine offizielle Bestätigung gebe.

Insgesamt 16 Jahre haben die Versicherer nun Zeit, die regulatorischen Vorgaben aus Solvency II in die Praxis umzusetzen. Bis dahin können die Versicherer einige Erleichterungen in Anspruch nehmen, berichtet die SZ weiter. Dabei kommen sowohl die Allianz als auch die Munich Re einschließlich Ergo und deren Tochterunternehmen aufgrund ihrer Kapitalstärke ohne diese Übergangsregeln aus. Allerdings sollen andere prominente Anbieter wie die Axa, die Talanx, Debeka oder die Signal Iduna auf diese Regelungen zurückgreifen, berichtet das Blatt unter Berufung auf Branchenkreise. (vwh/td)

Bild: Bafin-Präsident Felix Hufeld (Quelle: Frank Beer / Bafin)

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