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Sinkende Kaufkraft der Rentner

01.07.2015 – geld-euro-150_Hermsdorf_ pixelioAb heute erhalten die 20,6 Mio. Rentner in Deutschland mehr Geld, im Westen steigen die Renten um 2,1 Prozent und im Osten um 2,5 Prozent, wie die Süddeutsche Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe berichtet. 2016 könnten die Renten laut bisherigen Prognosen sogar um gut vier Prozent steigen. Dennoch, die langfristigen Aussichten sehen düster aus.

So ist die Kaufkraft der Rentner in den vergangenen 15 Jahren deutlich gesunken, wie die Süddeutsche unter Berufung auf die Berechnungen des Statistikprofessors Gerd Bosbach weiter berichtet. Die Rentenerhöhungen in diesem Zeitraum von 15,9 Prozent (Westen) und 22,9 Prozent (Osten) wurden demnach durch die Preissteigerungen von 24,4 Prozent im gleichen Zeitraum aufgefressen.

Für diejenigen, die neu in den Ruhestand gehen sieht es noch düsterer aus. 2014 belief sich das durchschnittliche Altersgeld eines Neurentners mit mindestens 35 Versicherungsjahren auf 916 Euro, im Jahr 2000 waren es noch 1.021 Euro. Um die gleiche Kaufkraft eines solchen Rentners wie zur Jahrtausendwende zu erreichen müsste die heutige Durchschnittsrente um 354 Euro (38,6 Prozent) auf 1.270 Euro angehoben werden, so die Rechnung von Statistiker Bosbach. (vwh/jko)

Bildquelle: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

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