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Signal Iduna: BVB-Investition war “kalkuliertes Risiko”

26.03.2014 – bvb_signal_idunaGestern Abend fand mit der Partie Borussia Dortmund 09 gegen FC Schalke 04 (Endergebnis bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt) eines der giftigsten Derbys, die der deutsche Profifußball zu bieten hat, statt. Das Handelsblatt hat den aktuellen Anlass genutzt und ein längeres Interview mit dem Marketingchef der Signal Iduna Gruppe, Torsten Uhlig, über die Motivation und Intention des Versicherers geführt, sich als Stadionsponsor zu engagieren. Danach war der Einstieg für den Versicherer “ein kalkuliertes Risiko”.

“Ohne finanzkräftige Helfer kommt der Profi-Fußball heute gar nicht mehr aus. Mit den Millionen, die der Versicherungskonzerns Allianz vor kurzem in Bayern München investierte, kann der deutsche Rekordmeister noch stärker werden – national wie international.

Und wenn der Versicherer Signal Iduna und einige andere Unternehmen nicht geholfen hätten, gäbe es den großen Bayern-Konkurrenten Borussia Dortmund heute vielleicht gar nicht mehr. Denn 2005 war der Verein finanziell am Boden. Ob die neu installierte Führung die Wende schaffen würde, war damals alles andere als sicher.

Die Bundesligavereine wissen, was sie an ihren Geldgebern haben und zeigen diese bei jeder Gelegenheit öffentlich vor. Dabei wird fein nach der Bedeutung für den Verein unterschieden”, leitet das Blatt das Interview mit Torsten Uhlig ein.

Auszug aus dem Interview:

Sie haben Borussia Dortmund 2005 mit Versicherungsgeldern sehr stark geholfen. War das nicht ein großes Risiko?

Wir haben dieses Engagement als kalkulierbares Risiko angesehen. Sonst hätten wir es nicht gemacht. Der Führungswechsel im Verein war damals schon vollzogen. Damit waren die Weichen gelegt, damit die Borussia finanziell die Wende schaffen konnte. Im Nachhinein betrachtet waren wir ein nicht unwesentlicher Baustein für Borussia Dortmund, um die beiden letzten Meisterschaften und damit auch das Double und das Champions League-Finale zu schaffen. Das sagt auch der Verein. Denn wir haben mit unserem finanziellen Engagement dazu beigetragen, das neue Gebilde aufzubauen.

Als der sportliche Erfolg kam, haben Sie dann schnell die Verträge verlängert!
Schon vorher, bereits 2008, also nach drei Jahren, haben wir den Vertrag bis 2016 verlängert. Inzwischen läuft der Vertrag über die Namensrechte des Stadions sogar bis 2021. Und beide Seite können sogar noch bis 2022 verlängern. Dann wird es übrigens viele Leute geben, die den Namen Westfalenstadion gar nicht mehr kennen (schmunzelt). Uns ist wichtig, an das Thema Namensrechte mit Stetigkeit, Nachhaltigkeit, Geduld und Feingefühl heranzugehen.

Ihre Werbung im und mit dem BVB wirkt. Wie groß ist der Effekt?

Überraschend hoch. Denn normalerweise erhöht man seine Bekanntheit vor allem durch direkte Werbung im Fernsehen oder im Radio. Darauf verzichten wir jedoch seit geraumer Zeit. Trotzdem steigt die sogenannte gestützte Bekanntheit der Marke Signal Iduna sogar leicht.

Das vollständige Interview unter beigefügtem Link.

Link: So punktet eine Versicherung im Fußball

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