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Seehofer droht SPD indirekt mit Neuwahlen

19.11.2013 – SZCSU-Chef Horst Seehofer möchte nicht um jeden Preis ein Bündnis mit der SPD eingehen. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe mit Verweis auf eine Äußerung im CSU-Parteivorstand.

Gegenüber der Süddeutschen Zeitung bestätigte der CSU-Boss: „Wir wollen eine stabile Regierung mit Angela Merkel. Zweitens: Wir wollen das in einer großen Koalition. Drittens: Wir wollen dies nicht um jeden Preis, dass unsere politisches Profil und unsere Kernaussagen des Wahlkampfes beschädigt oder zerstört werden.” Er erinnerte an die SPD gerichtet, die CSU sei eindeutig als Sieger aus dem Wahlkampf gegangen. In der Sitzung führte er nach Informationen der Süddeutschen Zeitung aus, die Union müsse sich vor Neuwahlen nicht fürchten.

In dem Bericht der Süddeutschen Zeitung heißt es weiter, dass die Spitzen von CDU und CSU am Wochenende vereinbart hätten, „äußerst geschlossen” in die nächsten Verhandlungen zu gehen. CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt sagte, beim Betreuungsgeld werde es „keine Abstriche” gegeben. Und eine allgemeine doppelte Staatsbürgerschaft sei „auf jeden Fall keine Lösung”. Überdies unterstrich er: „Ohne Pkw-Maut für Ausländer werden wir keinen Koalitionsvertrag unterzeichnen”. Hier muss allerdings die CSU noch die CDU überzeugen.

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