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Schweizer Lebensversicherer insolvent: Opfer der Niedrigzinsen

16.12.2014 – Der Schweizer Lebensversicherer Zenith meldet Insolvenz an. 13.000 Policen wurden auf eine Auffanggesellschaft übertragen, die von den Konkurrenten Swiss Life, Axa Winterthur, Zurich, Generali und Mobiliar getragen wird.

Laut heutiger Ausgabe des Handelsblatts ist der Genfer Lebensversicherer damit das erste Opfer der Niedrigzinsen. “Bei Zenith kam ein Bündel an Ursachen zusammen”, erklärt ein Sprecher der Finanzaufsicht Finma. Die Gesellschaft habe schon seit einiger Zeit keine neuen Policen mehr abgeschlossen und hätte sich im Run-off befunden.

Vor dem Hintergrund, dass vor allem kleine Versicherer beim jüngsten Stresstest Defizite aufgewiesen haben, werden erste Vergleiche gezogen: Denn die Schweiz hat schon seit 2011 ein mit Solvency II vergleichbares Aufsichtsregime mit strengen Kapitalanforderungen. Die Zenith habe zuletzt viel zu geringe Rückstellungen bilden können. (vwh/ku)

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