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Schuldenschnitt für Griechenland rückt näher

03.06.2015 – tempel_griechenland_ak_150Die griechischen Gläubiger wollen dem Land in dieser Woche ein letztes Angebot machen. Allerdings scheint dies auch einzige Ergebnis zu sein, welches nach dem Berliner Spitzentreffen zur Griechenland-Krise bekannt wurde, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Die Gründe für das Schweigen scheinen vielfältig zu sein, spekuliert das Blatt.

Denn trotz gegenteiliger Behauptungen seien die großen inhaltlichen Differenzen zwischen der EU-Kommission, der Europäischen Zentralbank (EZB) und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) nicht mehr zu übersehen. Denn im Kern der Verhandlungen geht es seit langem um die Frage, welche wirtschaftspolitischen Reformen welchen Beitrag zur Gesundung der griechischen Staatsfinanzen beitragen könnten.

Demnach sollen EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und EZB-Präsident Mario Draghi darauf gedrungen haben, Athen in der Frage eines “Primärdefizits” entgegenzukommen. IWF-Chefin Christine Lagarde habe dagegen auf die ökonomischen Folgen eines solchen Entgegenkommens aufmerksam gemacht, so die FAZ weiter. Wenn Griechenland in den kommenden Jahren keinen Primärüberschuss erwirtschaften könne, sei es ausgeschlossen, dass “die griechische Staatsschuld von derzeit rund 180 Prozent der Wirtschaftsleistung irgendwann noch einmal sinkt”. (vwh/td)

Link: Ein Schuldenschnitt rückt wieder näher

Bildquelle: ak

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