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Schlechte Stimmung in der deutschen Wirtschaft

26.01.2016 – Konjunktur_fotolia_Michael_SchuetzeIn den deutschen Unternehmen hat sich die Stimmung zum Jahresauftakt weiter verschlechtert. So fiel der Ifo-Geschäftsklimaindex im Januar auf 107,3 Punkte (Vormonat: 108,6 Punkte). Dies ist der tiefste Stand seit Februar 2015. Ökonomen hatten hingegen nur mit einem leichten Rückgang gerechnet, berichtet das Nachrichtenportal tagesschau.de.

Demnach verschlechterte sich das Geschäftsklima laut Bericht vor allem im verarbeitenden Gewerbe, im Dienstleistungssektor und im Baugewerbe. Nur der Handel hielt sich wacker: Während die Stimmung im Einzelhandel nahezu unverändert blieb, hat sie sich im Großhandel hingegen verbessert.

Die Gründe für die derzeit schlechte Stimmung sehen die Ökonomen in den heftigen Börsenturbulenzen sowie den Sorgen vor einer starken Konjunkturabkühlung in China. Zudem fürchten die Unternehmen laut tagesschau.de auch eine Destabilisierung der vom Ölpreis-Verfall geschwächten Förderstaaten.

Dennoch gehen die Volkswirte in ihren Prognosen weiterhin von einem Wachstum auf Vorjahresniveau von 1,7 Prozent aus. Die Gründe sehen die Experten laut Bericht on der guten Kauflaune, die sich aus der Rekordbeschäftigung, den steigenden Löhnen und niedrigeren Energiepreisen speist. (vwh/td)

Link: Ifo: Stimmung im Januar weiter eingetrübt

Bildquelle: Michael Schuetze / Fotolia

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