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Schiffsfonds werden zum Milliardengrab

25.11.2014 – Containerschiff_Bernd Sterzl_pixelioGut 30 Milliarden Euro haben deutsche Anleger laut einem Bericht des Handelsblatt in geschlossene Schiffsfonds investiert. Doch mittlerweile sind 450 Fonds pleite und zehn Milliarden Euro verbrannt. Erstickt sei das Modell an der Gier der Beteiligten. Der Schaden für die Anleger wird auf zehn Milliarden Euro geschätzt.

Durch den gigantischen Investitionsboom seien Überkapazitäten entstanden, die den Preisverfall in der Branche beschleunigten. Hinzu kam der technische Fortschritt durch größere Frachter, die bis zu 10.000 Container umfassen. Kleinere Schiffe wurden aussortiert. Durch sinkende Transporterlöse konnten die Fonds die Bankhypotheken nicht mehr bedienen, so der Bericht weiter.

In der Not würde die Branche an einem neuen Modell: Aktiengesellschaften, die sich nicht mehr über den grauen Kapitalmarkt, sondern einfach über die Börsen finanzieren. Die Anbieter hoffen nun darauf, dass sich der Frachtmarkt zumindest auf schwachem Niveau konsolidiert. (vwh/td)

Bildquelle: Bernd Sterzl / pixelio.de

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