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Schicksalswoche für Griechenland

02.06.2015 – tempel_griechenland_ak_150Das pleitebedrohte Griechenland geht – erneut – in eine kritische und möglicherweise entscheidende Woche. Die WirtschaftsWoche stellt bereits die Frage, ob in Athen am Freitag nun endgültig die Lichter ausgehen. Während Europa auf Hochtouren mit den Griechen verhandelt, muss das Land bis Ende der Woche einen Kredit von 300 Mio. Euro zurückzahlen.

Allerdings zögern die Europäer bislang mit der Freigabe der letzten Tranche von 7,2 Mrd. Euro aus dem Rettungsprogramm. Der Grund: “Versprochene griechische Reformen liegen auf Eis”, so das Blatt. An einem Euro-Aus der Griechen scheinen die Beteiligten jedoch kein Interesse zu haben. Während Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) das G7-Treffen am Wochenende nutzen möchte, sich als Klimaretterin und internationale Macherin darzustellen, sehne sich die EU vor allem nach Stabilität.

Aber: selbst ein Zahlungsverzug gegenüber dem IWF bedeute “nicht zwangsläufig das Ende des Landes in der Währungsunion”, sagt Commerzbank-Experte Christoph Weil. Vielmehr droht den griechischen Banken der Kollaps, so das Blatt weiter. So haben die Bürger aus Angst vor dem Grexit in den ersten vier Monaten 2015 bei den großen Instituten knapp 30 Mrd. Euro abgezogen. “Die griechische Regierung täte gut daran, schnell zu handeln – für die griechischen Banken ist es nämlich fünf vor zwölf”, wird Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret zitiert. (vwh/td)

Link: Gehen am Freitag in Athen die Lichter aus?

Bildquelle: ak

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