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Schaden der Woche: Trauma auf dem Traumschiff

20.11.2015 – Reise_Rike_pixelio.deEine Kreuzfahrt dient bekanntermaßen der Erholung. Eine Traumreise der etwas anderen Art erlebte laut Express.de ein Seniorenpaar auf einer Kreuzfahrt mit der “MS Amadea” – dem geneigten Fernsehzuschauer besser bekannt als “Traumschiff”. Was für die Globetrotter mit einer Reiseerfahrung von 147 Ländern und 20 Kreuzfahrten als Traumreise geplant war, wurde aufgrund von Dreharbeiten des ZDF zur “Traumareise” – und landete vor Gericht.

“Wir erfuhren von dem Dreh erst durch einen Wisch, der in der Kabine lag. Wenn man uns zuvor informiert hätte – wir hätten die Reise definitiv storniert”, wird die Ehefrau bei Express.de zitiert. Der Kern der Kritik: Umher wetzende Tontechniker, lautstark telefonierende Produzenten, Megafon-Durchsagen an die Darsteller, überall Scheinwerfer und Kabel, so das Boulevardblatt weiter.

Die Folge: “Wir fühlten uns sehr eingeschränkt. Wir mussten in der Kabine die Vorhänge geschlossen halten, weil ständig jemand vorbeirannte. Die Film-Crew ständig im Nacken zu haben, war heftig”, wird der Ehemann zitiert.

Für die zwölf Tage, welche das Ehepaar auf “Amadea” auf offener See verbrachte, verlangte es beim zuständigen Amtsgericht in Bonn einen Schadenersatz. Rund 2.000 der insgesamt gezahlten 11.000 Euro fordern die Senioren zurück. Der Bonner Reiseveranstalter hingegen will derzeit nur 1.300 Euro erstatten – Entscheidung bislang offen. Der nächste Prozess wegen “Urlaubsstörung” auf der gleichen Reise soll übrigens im Januar stattfinden. (vwh/td)

Link: Schadenersatz für “Traumschiff”-Reise

Bildquelle: Rike / pixelio.de

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