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Schaden der Woche: Tachomanipulationen kosten Milliarden

23.10.2015 – tacho_pixelio“Augen auf beim Autokauf” lautet ein geflügeltes Sprichwort für den geneigten Autokäufer – insbesondere, wenn es um den Kauf und Verkauf von Gebrauchtwagen geht. Denn Tachomanipulationen sind dabei durchaus nicht unüblich, um den Marktwert eines Fahrzeuges künstlich zu steigern. Laut einer aktuellen Studie des TÜV Rheinland könnten die Schäden durch diese Tricksereien in die Milliarden gehen.

So berichtet der Nachrichtensender n-tv unter Berufung auf Polizei und Automobilclubs, wonach private Käufer und Verkäufer davon ausgehen müssen, dass bei knapp einem Drittel aller Gebrauchtfahrzeuge der Kilometerstand zurückgedreht wurde. Dabei räume die Polizei ein riesiges Dunkelfeld ein, da der Nachweis eines Betruges hier schwer sei.

Laut TÜV-Studie schätzen zudem mehr als 40 Prozent der befragten Gebrauchtwageninteressenten die Wahrscheinlichkeit einer Manipulation als groß bis sehr groß ein. Demnach soll bei knapp einem Drittel aller gebrauchten Autos der Kilometerstand heimlich zurückgedreht wurde, berichtet der Sender weiter.

Neben dem wirtschaftlichen Schaden spielen bei den Tachomanipulation auch Aspekte der Verkehrssicherheit eine Rolle. “Geht ein Käufer von einem erheblich geringeren Kilometerstand des Fahrzeugs aus, fährt er möglicherweise zu spät zur Inspektion. So können Defekte oder Verschleiß etwa an Bremse und Fahrwerkskomponenten unentdeckt bleiben”, wird Jürgen Brauckmann, Bereichsvorstand TÜV Rheinland, zitiert. (vwh/td)

Link: Tachobetrug bei Drittel der Gebrauchtwagen?

Bildquelle: Johannes Wiesinger / pixelio.de

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