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Schaden der Woche: Kalte Leitung legt Galileo-Satelliten lahm

10.10.2014 – satellit_eads_kleinVor sechs Wochen wurden zwei Satelliten des künftigen europäischen Navigationssystems Galileo in einer falschen Umlaufbahn ausgesetzt. Nun macht ein Untersuchungsbericht des europäischen Raumfahrtbetreibers Arianespace einen Konstruktionsfehler in der Oberstufe der verwendeten russischen Trägerrakete verantwortlich, berichteten mehrere Medien in dieser Woche.

Dazu die Bild-Zeitung: “Schuld war vielmehr ein Konstruktionsproblem an der russischen Trägerrakete Sojus: Weil zwei Zufuhrrohre zu eng beieinander lagen, fror der Raketentreibstoff ein. Sehr kaltes Helium im Nachbarrohr ließ das Treibstoffgemisch (Hydrazin) vereisen. Dadurch wurde die Treibstoffversorgung der Fregat-Oberstufe kurz unterbrochen, die Satelliten schafften es nur auf 17 000 statt 23 500 Kilometer Höhe.”

Den Schaden zu beheben, hat nun eine Firma aus Israel angeboten. Sie will den Satelliten auf die korrekte Umlaufbahn schleppen oder falls das nicht klappt, auf eine “Beerdigungsumlaufbahn” manövrieren.

Bild: Satellit in der Umlaufbahn. (Quelle: EADS)

Links: Treibstoff eingefroren, In dieser Russen-Rakete fror der Treibstoff ein, Israeli will verirrte Galileo-Satelliten abschleppen

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