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Rettung in letzter Sekunde?

01.07.2015 – grfahne_pixelioTrotz drohender Staatspleite geht der Poker um die Zukunft Griechenlands unvermindert weiter. Während das Land seit Mitternacht praktisch pleite ist, will dennoch niemand offiziell von einem Bankrott reden. Vielmehr soll das Schicksal des Landes so lange wie möglich offen gehalten werden, berichtet das Nachrichtenmagazin Spiegel Online. Selbst der Internationale Währungsfonds spreche derzeit nur vorsichtig von einem Zahlungsverzug.

Ein entscheidender Grund liegt in einem neuen taktischen Manöver des griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras. Dieser beantragte am gestrigen Dienstag “bei den Europartnern einen zweijährigen Kredit in Höhe von rund 29 Mrd. Euro”, berichtet das Handelsblatt.

Diese Summe wolle man “vorrangig für den Abbau fälliger griechischer Schulden im Zeitraum 2015 bis 2017 verwendet werden, heißt es in dem Brief an Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem“, berichtet das Blatt weiter. Zudem sollen die griechischen Schulden bis dahin restrukturiert werden.

Die Aktienmärkte haben am Dienstag unterdessen kurzzeitig positiv auf entsprechende Meldungen reagiert. Brüssel forderte indes den griechischen Premier dazu auf, das Sparpaket zuzusichern, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Offen blieb aber bislang, wie ein potenzieller Kompromiss tatsächlich gestaltet werden kann. (vwh/td)

Link: Spiegel Online: Griechenland und der IWF: Die Pleite, die nicht so heißen darf

Bildquelle: 110stefan / pixelio.de

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