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Rekordverlust auch im Kerngeschäft

29.01.2016 – deutschebank_turm_kleinBereits seit einer Woche steht fest, dass die Deutsche Bank im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 6,8 Mrd. Euro einen Rekordverlust verbucht hat. Die Gründe liegen jedoch nicht nur in hohen Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten, Abfindungen und dem begonnene Umbauprozess. Auch das Kerngeschäft – das Investmentbanking – schreibt rote Zahlen.

Der neue starke Mann an der Spitze des größten deutschen Kreditinstituts, John Cryan, versprühte zwar bei der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag zunächst Optimismus. Als er jedoch von der vorbereiteten in die freie Rede übergeht, wurde klar, wie ernst die Lage der Deutschen Bank tatsächlich sei, analysiert das Nachrichtenmagazin Spiegel Online.

So wollte Cryan auf Journalisten-Anfrage keine Aussage darüber abgeben, wann das Bankhaus wieder Geld verdienen werde. “Wir haben eine gute Chance dieses Jahr”, ergänzte er. Eine Dividende für die Aktionäre werde es allerdings auch im nächsten Frühjahr nicht geben. Ein weiteres Problem: vielen Investoren fehle offenbar das Vertrauen in Cryans Kurs, berichtet das Nachrichtenmagazin weiter.

Demnach sei die Branche besonders skeptisch gegenüber dem strategischen Kurs der Bank, welcher sich seit der Finanzkrise kaum verändert habe und sich auch in Zukunft nur wenig ändern soll, heißt es weiter. Daher werde Cryan in der Branche bereits als Übergangschef gesehen: so fehle ihm eine Vision dafür, wo die Bank hinwolle, berichtet Spiegel Online weiter. “Er ist da, um aufzuräumen”, wird ein hochrangiger Manager einer anderen Bank zitiert. (vwh/td)

Link: Deutsche-Bank-Chef Cryan: Der Trümmermann

Bildquelle: Deutsche Bank

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