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Rekord-Schadensersatz für Wettermoderator

01.10.2015 – kachelmann_dpaDer Springer-Verlag muss dem ehemaligen Wettermoderator Jörg Kachelmann nach einer Entscheidung des Landgerichts Köln einen Schadensersatz über 635.000 Euro zahlen. Dies bestätigten der Anwalt des Fernsehmoderators, Ralf Höcker, und eine Sprecherin des Springer-Konzerns. Diese Summe gilt als die bisher höchste in einem solchen Verfahren, berichtet der Deutschlandfunk.

Rechtskräftig ist das Urteil hingegen nicht, da der Springer-Konzern bereits vor der Entscheidung angekündigt hatte, im Falle einer Verurteilung Berufung beim Oberlandesgericht Köln einlegen zu wollen.

Der Moderator hatte ursprünglich von der Bild (Print und Online) ein Schmerzensgeld von 2,25 Mio. Euro gefordert. Anlass des Verfahrens waren laut DLF rund 40 Berichte und Fotos des Blattes, die nach seiner Verhaftung im Jahr 2010 erschienen waren. “Springer und vor allem die Bild-Zeitung haben Jörg Kachelmann vorverurteilt, sie haben ihn nachverurteilt, sie haben falsche Dinge über ihn behauptet, sie haben seine Privatsphäre in die Öffentlichkeit gezerrt, seine Intimsphäre”, begründete sein Anwalt die Klage. (vwh/td)

Bild: Jörg Kachelmann (Quelle: dpa)

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