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Ratingagentur senkt Bonitätsnoten für sechs Banken

05.02.2015 – Die jüngste Entscheidung von Standard & Poor´s gleicht einem Kompliment an die europäischen Regierungen: Nach einem heutigen Bericht des Handelsblatts hat die Ratingagentur die Bonitätsnoten einiger Banken gesenkt. Darunter befinden sich auch die britischen Geldhäuser Barclays, Royal Bank of Scotland und Lloyds. Die Begründung: Eine Rettung der Finanzinstitute durch den Staat sei inzwischen deutlich unwahrscheinlicher geworden.

Die Motive für die Entscheidung der Analysten scheint demnach klar: Die neuen EU-Regelnzur Abwicklung und Sanierung von Geldhäusern, dürften künftig verhindern, dass sich Geschichte wiederholt und im Notfall erneut der Steuerzahler einspringen muss. Insgesamt haben die EU-Staaten nach Angaben der Kommission nach Ausbruch der Finanzkrise mehr als 1,6 Bio. Euro in die Rettung maroder Banken gesteckt, heißt es in dem Bericht weiter. Die teuerste Bankenrettung war die der Royal Bank of Scotland (RBS) mit 45 Mrd. Pfund (umgerechnet 60 Mrd. Euro).

Neben Barclays, RBS und Lloyds hat SP auch die Kreditwürdigkeit der HSBC, von Credit Suisse und Standard Chartered teilweise um bis zu zwei Stufen gesenkt. Eine Reihe von Banken könnte dies demnächst treffen, darunter die Deutsche Bank und die Commerzbank. (vwh/td)

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