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Psychospielchen: Rapper will 30 Mio. von Versicherung

25.11.2016 – Kanye dpaDer Hip-Hop Künstler Kanye West sagte seine Tournee ab und wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Laut TMZ hat der Rapper jedoch eine Versicherung gegen jeglichen krankheitsbedingten Verdienstausfall. US-Medien spekulieren, ob die Psychose nur erfunden sei, um die verlorene Gage in Höhe von 30 Mio. US-Dollar von der Versicherung zu erhalten. Falls Alkohol im Spiel ist, greift die Deckung nicht.

Wests Leibarzt Michael Farzam habe die Polizei informiert, dass sich der 39-Jährige Rapper “unberechenbar” verhalte, weil er an einer temporären Psychose leide, ausgelöst durch Schlafmangel und Dehydrierung. Das US-Gesetz erlaubt es einem Arzt, einen Patienten mit psychischen Störungen gegen seinen Willen einliefern zu lassen. Der Konzertveranstalter Live Nation sagte am Montag Wests derzeitige Tournee “Saint Pablo Tour” ab, von der bis Jahresende noch 21 Konzerte ausstanden.

Tatsächlich könnte die Versicherung die Zahlung verweigern, wenn es sich nur um eine vorgetäuschte Krankheit handeln würde. Ferner dürfte West von keiner Vorerkrankung während der damaligen Vertragsunterzeichnung gewusst haben. Und wenn er die Psychose selbst durch ein “unverantwortliches Verhalten”, wie zum Beispiel Drogen oder Alkohol, ausgelöst hätte, würde die Versicherung ebenfalls nicht zahlen, schreibt TMZ. Auch seine Frau Kim Kardashian steht unter Verdacht, Versicherungsbetrug begangen zu haben. Der Raubüberfall im Pariser-Luxusapartment soll nur vorgetäuscht gewesen sein, berichtete VWheute.

Kanye West ist erfolgreicher Musiker, Produzent und laut Time einer der hundert einflussreichsten Menschen der Welt. Bei seinen letzten Konzert-Auftritten hat sich West immer wieder politisch geäußert. “Es ist eine neue Welt, Hillary Clinton, es ist eine neue Welt”, sagte er bei einem Konzert im kalifonischen Sacramento. “Gefühle sind wichtig. Und weißt du, warum? Jeder in Zentralamerika hat gefühlt, und sie haben dir gezeigt, wie sie gefühlt haben. Gefühle sind wichtig.” Er habe bei der US-Wahl am 8. November zwar nicht abgestimmt. Aber hätte er es getan, dann wäre seine Stimme an Donald Trump gegangen – die Kampagne des republikanischen Kandidaten fand West genial. (vwh/dg)

Bild: Kanye West und Kim Kardashian sind seit zwei Jahren verheiratet und haben zwei gemeinsame Kinder. (Quelle: dpa)

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