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Prozessfinanzierung als Renditeobjekt

18.01.2016 – Der VW-Skandal ist nur ein populäres Beispiel: Spezialisierte Unternehmen bieten in solchen Fällen den Aktionären, ohne Risiko auf Schadensersatz zu klagen, meldet das Handelsblatt. Wo bislang in Deutschland Unternehmen wie Roland Prozessfinanz, Legial (Ergo) für 20 bis 30 Prozent Beteiligung den Prozess durchgezogen haben, entern jetzt internationale Player das Feld.

Der Ableger des australischen Prozessfinanzierers IMF Bentham machte den 200 größten VW-Aktionären das verlockende Angebot, ohne Risiko auf Schadensersatz zu klagen, berichtet das Handelsblatt. Vor Gericht will man mit seinen Anwälten den Nachweis führen, dass für den Aktienkurs relevante Informationen zurückgehalten worden waren und deshalb Schadensersatz fällig ist.

Gängige Praxis im angloamerikanischen Raum und Anlageobjekt in schwierigen Zeiten. Denn, kommt die Konjunktur aus dem Tritt, sollten Prozessfinanzierer besonders gut verdienen, weil Rechtsstreitigkeiten dann zunehmen. Und hohe Renditen jenseits der Finanzmärkte locken gerade in Zeiten niedriger Zinsen. (vwh/ku)

Link: Prozessfinanzierung – Renditechancen dank Klagen mit Kalkül. (Handelsblatt.com)

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