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Protektor will Versicherte loswerden

05.11.2015 – Die ehemaligen Kunden der Mannheimer Leben sollen einen neuen Besitzer bekommen. Wie die Süddeutsche Zeitung heute berichtet, will die Auffanggesellschaft Protektor den noch verbliebenen Bestand von etwa 100.000 Versicherten an einen anderen Vertragspartner abgeben. Laut SZ bestätigte Jörg Westphal, Vorstandschef der Protektor, entsprechende Gespräche.

“Das ist im Kundeninteresse”, begründet Westphal laut Bericht die Unternehmenspläne. So nehme Protektor keine Neukunden an, der Altbestand solle abgewickelt werden. Zudem seien die IT-Kosten und andere Aufwendungen weiterhin fast unverändert hoch, so die SZ weiter. Mit einem Verwaltungskostensatz von 6,7 Prozent der Beiträge seien “diese Kosten doppelt so hoch wie bei anderen Anbietern”, so Westphal weiter.

Als ein weiterer Grund wird laut Zeitung das veraltete IT-System genannt. Wenn der Run-Off des Altbestandes gelinge, erspare man sich hohe Investitionen. Allerdings bleibe die Rolle Protektors als staatlich beauftragte Sicherungseinrichtung für notleidende Lebensversicherer auch nach der Abgabe des Bestandes unverändert, berichtet die SZ weiter. (vwh/td)

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