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Prokon wird als Genossenschaft weitergeführt

03.07.2015 – WindkraftDie Gläubiger der insolventen Windkraft-Firma Prokon haben beschlossen, das Unternehmen in eine Genossenschaft umzuwandeln und weiterzuführen. Eine Zerschlagung des Unternehmens ist vom Tisch. Wie das Manager Magazin berichtet, geht der Energiekonzern EnBW, der ein Kaufangebot im Volumen von 550 Mio. Euro für Prokon vorgelegt hatte, damit leer aus.

Mit der jetzt beschlossene Umwandlung Prokons in eine Genossenschaft haben die Gläubiger nach Kalkulation des Insolvenzverwalters Dietmar Penzlin Hoffnung, unterm Strich 57,8 Prozent ihrer Forderungen wiederzusehen. Penzlins Insolvenzplan zufolge, über den auf der Versammlung abgestimmt wurde, können die meisten Genussrechtsinhaber nun etwas mehr als 23 Prozent ihrer Genussrechtsforderungen in Mitgliedsrechte an der künftigen Prokon eG wandeln.

Anleger, die sich nicht an der Genossenschaft beteiligen möchten, erhalten stattdessen einen Anspruch auf Auszahlung künftiger Verwertungserlöse in Höhe von ebenfalls 24,4 Prozent. Darüber hinaus erhalten die meisten Genussrechtsinhaber das Recht, Prokon-Anleihen mit einem Zinssatz 3,5 Prozent zu erwerben. Diese Papiere sollen künftig an der Börse handelbar sein. Das Erwerbsrecht entspricht weiteren 34,5 Prozent der Genussrechtsforderungen. (vwh/dg)

Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio.de

Link: Gläubiger machen Prokon zur Genossenschaft

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