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Post von der Krankenkasse: Logistik läuft wegen Beiträgen heiß

04.12.2014 – Bei der AOK wird es schneller gehen, andere wie Ersatz- und Betriebskrankenkassen dürften länger brauchen. Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen jetzt wieder ihre Beiträge selbst festlegen. Allein die Kosten für die 50 Millionen Briefe, die Kunden in den kommenden Wochen schätzt die Süddeutsche Zeitung heute auf 40 Mio. Euro. Die Logistik läuft auf Hochtouren.

In normalen Zeiten verfüge eine Kasse mit drei Millionen Mitgliedern über ein Postkontingent von 30.000 Briefen am Tag. Sie würde laut Süddeutscher Zeitung also knapp einen Monat brauchen, die Wochenenden mit eingerechnet, um alle Schreiben zu verschicken.

Egal ob leichte Senkung oder Erhöhung des Beitrages, für das Kassenmitglied ergibt sich daraus ein Sonderkündigungsrecht. Das heißt, wer von der Kasse im Dezember einen Brief erhält, in dem sie einen Zusatzbeitrag ankündigt, kann bis Ende Januar zu einer anderen Kasse wechseln.

Kommt der Brief erst im Januar an, verschiebt sich das Kündigungsrecht um den Zeitraum der Verspätung nach hinten. Besonders interessant wird es laut SZ für Mitglieder, deren Kassen oberhalb des vom Schätzerkreis berechneten Beitrags-Durchschnitts von 15,5 Prozent liegen. In diesem Fall müsse die Kasse sogar auf einen Wettbewerber mit günstigeren Sätzen hinweisen. (vwh/ku)

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