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PKV-Verband kontert Handelsblatt

12.04.2016 – zeitung_by_Andreas Hermsdorf_pixelio.de“Versicherte flüchten aus privater Krankenversicherung”, titelte vor kurzem das Handelsblatt. Gleichzeitig ließ die Zeitung seine Leser abstimmen, ob die PKV eine sinnvolle Ergänzung zur GKV wäre oder gleich abgeschafft gehöre. Verbandssprecher Stefan Reker kontert: Die verkaufte Auflage vom Handesblatt sei fünf Mal stärker zurückgegangen als der Nettobestand in der PKV-Vollversicherung.

Im besagten Handelsblatt-Artikel heißt es: “Im Werben um ihre Kunden ziehen die privaten Krankenversicherer alle Register. Ab Mai können sich die Versicherten auch auf Arabisch bei Problemen mit ihrem Arzt oder ihrer Gesellschaft beraten lassen. Der Verband der Privaten Krankenversicherung fördert ab Mai ein entsprechendes Projekt der neu organisierten Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD).”

Die Verbandsseite kontert: “Wie man abseits von Aprilscherzen auf die Idee kommen kann, dass dieses eindeutig aus gesellschaftlicher Verantwortung motivierte Sozialprojekt der Beratung von Flüchtlingen dem Bemühen um neue Kunden dienen solle, ist intellektuell schwer nachvollziehbar”, heißt es in einem Schreiben, das procontra vorliegt.

Auch widerspricht der PKV-Verband bezüglich einer angeblichen Massenfluch der Versicherten. Zwischen 2012 und 2015 sei der Nettobestand in der PKV-Vollversicherung um 2,07 Prozent zurückgegangen. Im selben Zeitraum sei die verkaufte Auflage des Handelsblatt (einschließlich Sonderverkäufe, Bordexemplare und E-Paper, Quelle: IVW) um 9,75 Prozent gesunken – also fast fünf Mal so stark. (vwh/dg)

Bildquelle: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

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