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Pilotenstreiks kosteten Lufthansa bislang 220 Mio. Euro

18.03.2015 – Lufthansa_Juergen_MaiWenn die Piloten der Gewerkschaft Cockpit am heutigen Mittwoch in ihren bereits zwölften Ausstand seit April 2014 treten, bedeutet dies wieder massive wirtschaftliche Schäden – nicht nur für die Passagiere, sondern auch für die Lufthansa. So kosteten allein die zehn Arbeitsniederlegungen den Konzern bereits 220 Mio. Euro, wie das Handelsblatt in seiner heutigen Printausgabe schreibt.

Wie viel die aktuelle Arbeitsniederlegung kosten wird, ist laut Lufthansa allerdings nicht abzusehen. Vom neuerlichen Streik sind derzeit rund 750 von insgesamt 1.400 Kurz- und Mittelstreckenflügen betroffen. Allein 80.000 Reisende sind von dem Streik betroffen.

Die Schwerpunkte der Arbeitsniederlegungen sind die Drehkreuze München und Frankfurt. Flüge der Tochterunternehmen Germanwings und Eurowings sind nach Konzernangaben jedoch nicht betroffen.

Mit einer baldigen Einigung ist laut Bericht jedenfalls nicht zu rechnen, da die Lufthansa die für gestern angesetzten Tarifgespräche abgesagt hat. Neue Verhandlungstermine gibt es derzeit nicht. (vwh/td)

Bildquelle: Lufthansa / Jürgen Mai

Link: Aktuelle Fluggastinformationen der Lufthansa zum Streik

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