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Österreichs Versicherer starten schwach

27.05.2016 – 2Oesterreich_by_Bernd Deschauer_pixelio.deÖsterreichs große Versicherer sind durchaus verhalten in das Geschäftsjahr 2016 gestartet. So musste der börsennotierte Versicherungskonzern Uniqa zum Jahresauftakt einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen, berichtet Die Presse. Auch beim ebenfalls börsennotierten Rivalen Vienna Insurance lief das erste Quartal des Geschäftsjahres nicht ganz rund.

Demnach verzeichnete die Uniqa im ersten Quartal dieses Jahres ein Ergebnis vor Steuern von 41,6 Millionen Euro. Dies entspricht einem Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 55,7 Prozent oder 52,4 Mio. Euro. Die verrechneten Konzernprämien sanken laut Bericht um knapp 16 Prozent auf 1,7 Mrd. Euro. Die Combined Ratio sank von 98,8 Prozent auf 95,8 Prozent.

Zudem gehe die Uniqa für das Gesamtjahr 2016 “unverändert davon aus”, dass das Ergebnis vor Steuern wegen hoher Zukunftsinvestitionen und einer allgemein angespannten ökonomischen Situation um bis zu 50 Prozent niedriger ausfallen werde als 2015.

Die Vienna Insurance (VIG) verzeichnete im ersten Geschäftsquartal 2016 einen Rückgang des Konzernergebnisses vor Steuern um 21,5 Prozent auf 77,6 Mio. Euro. Dennoch will VIG-Chefin Elisabeth Stadler am Gesamtjahresplan des Versicherers festhalten, wonach das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 172 Mio. Euro im Jahr 2015 auf bis zu 400 Mio. Euro in diesem Jahr zu verdoppeln, berichtet Die Presse weiter. (vwh/td)

Link: Schwacher Start ins Jahr

Bildquelle: Bernd Deschauer / pixelio.de

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