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Österreich hat gewählt – Rot-Schwarz behauptet knappe Mehrheit

30.09.2013 – at_flagTrotz zum Teil herber Verluste der beiden großen Volksparteien SPÖ (26 Prozent, – drei Prozent) und ÖVP (24 Prozent, – zwei Prozent) wird Österreich wohl auch zukünftig von einer großen Koalition regiert werden. Damit haben beide Parteien bei den Nationalratswahlen historische Tiefstände erreicht. Zulegen konnten dagegen die Freiheitlichen (FPÖ, 22 Prozent, + vier Prozent) und die Grünen  (zwölf Prozent, + zwei Prozent).

Das Team Stronach, seit einem Jahr bereits im Parlament vertreten, erreichte rund sechs Prozent, Die BZÖ, damals unter Anführung des Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider mit elf Prozent in den Nationalrat eingezogen, brach ein und droht nun an der vier Prozenthürde zu scheitern. Die Partei Neues Österreich (Neos), ebenfalls ein Erbe der alten FPÖ, erhielt nach den Hochrechnungen vom späten Sonntag Nachmittag knapp fünf Prozent.

Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) erklärte am Wahlabend, er werde “eine stabile Regierung ohne die FPÖ” bilden. Sein engster Vertrauter, Staatssekretär Josef Ostermayer, geht von einer Fortsetzung von Rot-Schwarz aus. Auch der mächtige niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll bekräfigte am Sonntag seine Präferenz für die Große Koalition, er forderte aber “einen neuen Stil”.

Die Begeisterung der Österreicher für die Große Koalition hält sich zwar in Grenzen, sie wird aber offenbar noch als das kleinste Übel angesehen.

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