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Opec gelingt Allianz

12.12.2016 – Zapfsauele_Rainer Sturm_pixelio.deJahrelang versuchte die Opec vergebens eine einheitliche Politik. Jetzt ist den ölfördernden Unternehmen ein wichtiger Erfolg gelungen: Die Opec und zwölf nicht zum Bündnis gehörende Länder haben sich auf eine Produktionskürzung geeinigt. Die Folgen für die Börsen und die am Energiemarkt tätigen Unternehmen wie die Allianz oder die Talanx können noch nicht abschließend bewertet werden – VWheute wird weiter berichten.

Für das Ölkartell ist die Einigung ein großer Erfolg, insbesondere das Übereinkommen mit Russland, wie das Handelsblatt meldet. Um einen höheren Ölpreis zu erzielen, werden zwölf nicht der Opec zugehörige Länder ihre Produktion um rund 600.000 Barrel pro Tag kürzen. Das Gelingen eines solchen Deals ist nicht alltäglich, die letzte Einigung liegt 15 Jahre zurück. Bereits Anfang Dezember hatte die Opec eine Drosselung um 1,2 Millionen Barrel beschlossen – ein Barrel entspricht ungefähr 159 Liter.

In der Vergangenheit hatten die Entschlüsse der Opec oftmals eine geringe Haltbwertszeit, diesmal soll die Kürzung von einem Gremium von Kuwait, Venezuela und Algerien sowie den Nichtmitgliedern Russland und Oman überwacht werden. Russland soll mit 300.000 Barrel den größten Anteil an der Kürzung tragen, Mexiko hat 100.000 Barrel weniger zugesagt, Kasachstan 50.000 Barrel.

Besonders die ölfördernden Konzerne würden wohl von einem höheren Ölpreis profitieren. Das scheint auch nötig, denn im nächsten Vierteljahrhundert müssen rund 2600 maritime Öl- und Gasbohrinseln abgebaut werden. Die Rückbaukosten werden auf rund 200 Mrd. Euro beziffert. (vwh/mv)

Bild: Zapfsäule (Quelle: Rainer Sturm / pixelio.de)

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