Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 


- Anzeige -

Oma ringt Versicherung nieder

05.04.2016 – “Versicherungen kommen für alles auf. Außer für Schäden, die entstehen”, heißt zumindest ein Sprichwort im Volksmund. Für eine 57-Jährige Frau aus Laatzen wurde aus dieser Weisheit eine bittere Realität, wie die Bild-Zeitung zu berichten weiß. So rammte eine Fahrerin den Opel der zweifachen Großmutter zwischen Ruthe und Schliekum (bei Sarstedt) von der Straße. Die Folge: ein kaputter Wagen, Schmerzen in Wirbelsäule und Nacken und Panikattacken nach dem Crash.

Die gegnerische Versicherung – sprich: die Huk Coburg – bot der Dame schließlich 500 Euro an, “wenn die Sache damit insgesamt vorbehaltlos abgeschlossen ist”. Sämtliche Schadenersatzansprüche sollten damit abgeschlossen sein.

Als sich deren Anwalt in die Sache einschaltete, zeigte sich der Versicherer laut Bericht kulanter: 7.000 Euro wollte der Versicherer dann für die Reparatur des Wagens zahlen. Bezüglich der weiteren Folgekosten wie Schmerzensgeld, Wertminderung des Autos und Anwaltskosten stritten sich beide Parteien vor Gericht.

Mit Erfolg für die 57-Jährige. Insgesamt 11.000 Euro soll die Dame nun erhalten. Auf Anfrage der Bild erklärte ein Sprecher des Versicherers: “Richtig ist, dass der Geschädigten eine Erledigung der Ansprüche aus dem erlittenen Personenschaden angeboten wurde.” Deren Anwalt aber widersprach der Aussage: “Sinn und Wortlaut der Abfindungserklärung sprechen eindeutig gegen diese Darstellung”. (vwh/td)

Link: Oma zwingt Versicherung in die Knie

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten