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Obama will Versicherung für Globalisierungsverlierer

20.05.2016 – USA Dollar Glas Bier Alkohol - Martin Moritz  pixelio.deDie Wirtschaft wandelt sich rasant und produziert Gewinner und Verlierer. Gegen den Verfall von Löhnen in der Unter- und Mittelschicht findet in den USA eine gut 20 Jahre alte Idee Beachtung. Eine staatliche Einkommensversicherung soll Gewinn und Verlust des Strukturwandels gerechter verteilen. Das Projekt hat parteiübergreifend Anhänger, schreibt die Badische Zeitung.

Vom Vorschlag des US-Präsidenten Barack Obama sollen künftig alle Angestellten profitieren, die mindestens drei Jahre lang eine Stelle hatten, ohne eigenes Verschulden arbeitslos werden und einen neuen, schlechter bezahlten Job finden. Wenn das neue Jahresgehalt 50.000 US-Dollar (44.000 Euro) nicht übersteigt, ersetzt der Staat zwei Jahre lang die Hälfte der Lohneinbußen – bis zu einer Gesamtsumme von 10.000 Dollar. Wissenschaftler wie der Yale-Ökonom Robert Shiller werben jenseits dieser Grenzen für einen privaten Versicherungsmarkt.

Die zeitliche Befristung im staatlichen System soll verhindern, dass sich Trittbrettfahrer gezielt weniger anstrengende Jobs suchen als bisher. Schätzungen der Kosten liegen zwischen drei und fünf Mrd. Dollar pro Jahr, schreibt die Badische Zeitung. Eine Beitragszahlung von etwa 25 Dollar pro Versichertem jährlich soll das finanzieren. (vwh/dg)

Link: USA prüfen eine Versicherung für Globalisierungsverlierer

Bildquelle: Martin Moritz / pixelio.de

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