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Ob Puffauto oder Stehpinkler: Skurrilste Urteile 2015

02.12.2015 – Paragraf_Thorben Wengert_pixelioRichter haben bekanntlich die Aufgabe, Recht zu sprechen. Allerdings mutet mancher Fall doch recht skurill. Auch 2015 beschäftigte manch ungewöhnlicher Fall die deutsche Justiz, wie das Magazin Impulse belegt. Die Palette reicht dabei von Stehpinklern über Kondom-Werbung bis hin zu “Knöllchen-Horst”.

“Steter Tropfen höhlt den Stein”, lautet eine gemeinhin bekannte Binsenweisheit. Nicht neu auch der Umstand, dass die männliche Spezies des Menschen ein durchaus noch menschlicheres Bedürfnis gerne mal im Stehen verrichtet. Das Landgericht Düsseldorf entschied kürzlich, dass Stehpinkler keinen Schadenersatz für Folgeschäden in einem Luxusbad leisten müssen (Az.: 12 S 13/15). Die Begründung der Richter: “Trotz der (…) Domestizierung des Mannes ist das Urinieren im Stehen durchaus noch weit verbreitet”.

Als neuester Wellness-Trend gilt derzeit auch die sogenannte “Fisch-Pediküre”. Dabei knabbern kleine Kangalfische die obersten abgestorbenen Hautschuppen ab. Dieses Peeling solle angeblich eine zarte und weiche Haut hinterlassen. Der Stadt Köln war dies jedoch ein Dorn im Auge. Die Begründung: Die Nutzung von Fischen zu reinen Wellness-Zwecken sei nicht mit dem Tierschutz vereinbar. Im Juli 2015 entschied hingegen das Verwaltungsgericht Köln: Fische dürfen Füße anknabbern. (vwh/td)

Link: Die skurrilsten Gerichtsurteile im Jahr 2015

Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de

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