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Noch ein Konflikt: ADAC gegen das Finanzministerium

01.07.2014 – adac-logo-150Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet von der Bilanzpressekonferenz des in die Kritik geratenen Automobilclubs ADAC. Diesmal geht es um Versicherungen.

“Mit dem Bundesfinanzministerium streitet der ADAC darüber, wie viel steuerpflichtige Versicherungsleistung in den ADAC-Beiträgen steckt. Allein aus den Steuerprüfungen für die Jahre 2007 bis 2009 muss der ADAC mit Nachzahlungen an den Fiskus von 150 bis 200 Mio. Euro rechnen. Sollten die Finanzbehörden mit ihrer Auffassung Recht behalten, müsste der ADAC auch für die Jahre nach 2009 nachzahlen. Trotz dieses finanziellen Risikos verzichte der Klub auf die Bildung von Rückstellungen, sagte der seit vier Wochen amtierende Finanzgeschäftsführer Thomas Kagermeier. Seine für Versicherungen, Finanzdienstleistungen und Autovermietung zuständige Kollegin Marion Ebentheuer, ebenfalls erst seit wenigen Wochen im Amt, führte aus, womit der ADAC gut verdient: Die Beitragseinnahmen aus Krankenversicherung, Unfallversicherung und Reiserücktrittsversicherung stiegen im vergangenen Jahr um fast fünf Prozent auf 509 Mio. Euro. Die Einnahmen aller in der ADAC Beteiligungs- und Wirtschaftsdienst GmbH zusammengefassten Gesellschaften summierten sich im vergangenen Jahr auf 1,09 Mrd. Euro – mehr als 700 Mio. Euro kamen aus Versicherungsgesellschaften, rund 100 Mio. Euro aus dem Zeitschriften- und Buchgeschäft und 90 Mio. Euro aus der Luftfahrzeugwartung und -vermietung”, berichtet die FAZ.

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