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Neuerungslust

14.03.2016 – mertesMedienkommentar von Heinz Klaus Mertes

Das große  Aufräumen der Drei-Länder-Wahl  beherrscht seit gestern 18 Uhr die politischen und medialen Gemüter und Geister. Einig sind sich die kommentierenden Stimmen schon am Abend auf dem Bildschirm und heute Morgen in den Zeitungen, dass sich eine länger wirkende Machtverschiebung ankündigt.

“Kretschmann siegt, AfD jubelt”, ist die Schlagzeile der Süddeutschen Zeitung, in der sich die Bandbreite der neuen Konfigurationen abzeichnet. Bis diese sich gefunden und erprobt haben, wird bisherige Stabilität gegenüber dem Change zurückstehen, ist  durchgängiger Medientenor. Da unterscheidet sich die Politik des Unternehmens Bundesrepublik nicht von dem, was sich allgemein in Wirtschaft und Gesellschaft  tut.

Demoskopen haben gestern Abend das Informationsklima, von dem auch Märkte und Branchen abhängen, nach allen Richtungen filetiert. Quintessenz: Luft und Lust auf Veränderung manifestieren sich zunächst einmal in einem Verlust an gewohnter Stabilität und an gewohnten Führungspersonen. So wird in Kommentaren auch der nun angesagte Wechsel an der Spitze der Münchner Rück durchaus in den Zusammenhang einer allgemeinen digitalen Epochenablösung gestellt. (siehe UNTERNEHMEN)

Das ist wohl der Preis, der für Change Management allerorten zu zahlen ist.  Es ist ein Match zwischen einer die etablierten Hierarchien erschütternder Neuerungslust auf der einen Seite sowie Stabilität und Verlässlichkeit auf der anderen. Noch scheint die Partie nicht entschieden. Auch die  Versicherer kämpfen hier ja noch.

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