Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 
- Anzeige -

Neuer Verlustpuffer für Großbanken

10.11.2015 – Banken_FFM_Kirsten Fischer_pixelioDie internationalen Bankenaufseher ziehen die Stellschrauben für internationale Großbanken künftig enger. Demnach müssen die 30 größten Banken der Welt einen Verlustpuffer aufbauen, mit dem sie im Krisenfall abgewickelt werden können. Die Steuerzahler sollen zudem künftig nicht mehr belastet werden, so ein Beschluss des Finanzstabilitätsrates der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) am Montag.

Dieser Verlustpuffer – auch “Total Loss-Absorbing Capacity” (TLAC) genannt – soll sich aus Eigenkapital und Fremdkapital wie zum Beispiel Anleihen zusammensetzen. Allerdings sei bislang noch offen, welche Anleihen im Rettungsfall herangezogen werden können, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ).

Nach dem deutschen Sanierungs- und Abwicklungsgesetz können allerdings auch Anleihegläubiger in Haftung genommen werden, wenn das Eigenkapital zur Abdeckung der Verluste nicht ausreiche.

Mark Carney, Vorsitzender des Finanzstabilitätsrats und Chef der britischen Notenbank, sprach laut FAZ von “robusten Standards”, die nun von den einzelnen Ländern in nationales Recht umgesetzt werden müssen. (vwh/td)

Link: Neuer Verlustpuffer für Großbanken soll Steuerzahler schonen

Bildquelle: Kirsten Fischer / pixelio.de

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten