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Nahles will überbetriebliche Pensionskassen einführen

06.03.2015 – andrea-nahles-150Bundessozialministerin Andrea Nahles (SPD) will die betriebliche Altersvorsorge (bAV) weiter stärken. So hat ihr Ministerium nun vorgeschlagen, überbetriebliche Pensionskassen oder -fonds einzuführen, die von den Sozialpartnern gegründet werden sollen. Diese sollen auch von nicht tarifgebundenen Unternehmen und deren Mitarbeitern genutzt werden, so ein Arbeitspapier ihres Ministeriums.

Wie die Süddeutsche Zeitung in ihrer heutigen Printausgabe schreibt, sollen die Arbeitgeber einen bestimmten Betrag in die Pensionskasse einzahlen. Für das Geld soll aber nicht der Arbeitgeber, sondern die Kasse selbst haften. “Kann sie die zugesagten Leistungen nicht erbringen, tritt der Pensions-Sicherungs-Verein als Ausfallbürge ein”, heißt es in dem Papier weiter.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sieht die Pläne jedoch kritisch. So befürchtet der Branchenverband, dass die bAV dadurch noch komplexer würde, die Ausgaben steigen und die neugegründeten Einrichtungen auf Kosten der bestehenden Pensionskassen gehen würden. (vwh/td)

Bild: Andrea Nahles (Quelle: BMAS)

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