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Nach Wiesenhof-Brand: Mitarbeiter erhalten Kündigung

30.03.2016 – Feuerwehr_magicpen_pixelioFür die 1200 Beschäftigten hat das verheerende Feuer bei Wiesenhof schwerwiegende Folgen: Ein Teil der Mitarbeiter könnte “leider nicht weiterbeschäftigt werden”, sagte eine Sprecherin nach einer Mitarbeiterversammlung. Brandermittler haben den Komplex bereits in Augenschein genommen. Laut einer Polizeisprecherin werden erste Ergebnisse in ein paar Monaten erwartet, schreibt Spiegel Online.

Für die betroffenen Beschäftigten werde ein Sozialplan erstellt. Wie viele Mitarbeiter nicht weiterbeschäftigt und wie viele vorübergehend an anderen Standorten eingesetzt werden, soll in der nächsten Woche mitgeteilt werden. Die Tiere werden laut Wiesenhof zu anderen Standorten zum Schlachten gebracht. Engpässe in der Versorgung der Verbraucher mit Hähnchenfleisch werde es nicht geben. Wiesenhof hat neben zwei Betrieben in Lohne neun weitere Verarbeitungsbetriebe in Deutschland.

Der Brand in der Großschlachterei war am Montagmittag in einer Halle auf dem Firmengelände ausgebrochen und hatte sich auf weitere Gebäude auf dem Areal ausgebreitet. 470 Feuerwehrleute, Polizisten und Rettungsdienstmitarbeiter waren im Einsatz.  Nach ersten Schätzungen entstand ein Schaden in zweistelliger Millionenhöhe. Für Industrieversicherer dürfte jedoch weniger der Totalschaden der abgebrannten Fabrik als vielmehr die kostspielige Deckung der Betriebsunterbrechung Sorgen bereiten (siehe UNTERNEHMEN). (vwh/dg)

Link: Gestoppter Schlachtbetrieb: Wiesenhof kündigt nach Großbrand Mitarbeitern

Bildquelle: magicpen / pixelio.de

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