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Nach NRW-Unwetter: Verheerende Schäden am Schienennetz

12.06.2014 – bahnsteig_gesperrtNach dem Unwetter der vergangenen Tage ist der Bahnverkehr am Mittwoch (11.06.2014) in vielen Teilen des Landes weiterhin stark eingeschränkt. Die Schäden am Schienennetz sind nach Angaben der Bahn “verheerend”. Innerstädtisch ist die Situation besonders in Essen und Düsseldorf problematisch, berichtet der Westdeutsche Rundfunk (WDR) in seinen Medien. Tief “Ela” richtete nach übereinstimmenden Angaben von Versicherern Schäden in Höhe von mindestens 100 Mio. Euro an.

Dies sei eine realistische Größenordnung, sagten Sprecher mehrerer Versicherungen, die nicht genannt werden wollten. Beim Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) hieß es, konkrete Zahlen lägen erst in einigen Wochen vor. Ähnlich hatte sich der weltgrößte Rückversicherer Munich Re geäußert. “Dazu können wir zur Zeit keine Einschätzung abgeben” – ob die Pendler in NRW am Donnerstag wieder ihre gewohnten Bahnverbindungen nutzen können, konnte eine Sprecherin der Deutschen Bahn Mittwochmittag (11.06.2014) nicht beantworten. Es würden Erkundungsfahrten unternommen, erst danach sei eine Aussage für die kommenden Tage möglich.

Die Schäden am Schienennetz seien schlimmer als zunächst befürchtet. “Die Situation etwa um Essen und Dortmund ist verheerend. Es ist deutlich schlimmer als beim Orkan ‘Kyrill’ 2007″, sagte eine Bahnsprecherin. Um das Ausmaß abzuschätzen, würden die Strecken inzwischen mit Hubschraubern der Bundespolizei abgeflogen. Anders sei es nicht möglich, sich einen Überblick zu verschaffen. Die Zahl der blockierten Strecken sei trotz Hilfe aus anderen Bundesländern unverändert. 16 Züge steckten am Mittwoch noch auf offener Strecke fest, berichtet der Sender aus seinen Lokalstudios.

Der Nachrichtensender n-tv berichtet derweil: Aktuell warnt der Deutsche Wetterdienst vor Unwettern in der Gegend um Kiel und Lübeck, rund um Augsburg, in Teilen von Rheinland-Pfalz und in Ostwestfalen. Im Laufe des Tages dürften die Gewitter dann nach Osten weiterziehen. In Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Thüringen und West-Sachsen ist mit schweren Gewittern, Starkregen und Sturmböen zu rechnen. (vwh)

Bild: Diese Ansage erhielten in den letzten Tagen und Stunden tausende Pendler in Westdeutschland: Kein Zugverkehr! (Quelle: WDR)

Link: Verheerende Schäden am Schienennetz, Unwetter ziehen Richtung Osten, DWD – Warnlage, Tief „Ela“ schlimmer als „Kyrill“

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