Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

Musterschüler Deutschland: IWF sieht stärkeres Wachstum

22.07.2014 – Der Internationale Währungsfonds IWF mahnt zwar mehr staatliche Investitionen an. Allerdings sieht er die Wachstumsaussichten für Deutschland noch besser als zuvor. Die Wirtschaft werde im laufenden Jahr um 1,9 Prozent wachsen.

Laut Spiegel.de sieht der IWF in seinem aktuellen Länderbericht für 2015 noch ein Wachstum von 1,7 Prozent vor. Der Fonds spart denn auch nicht mit Lob für die grundsätzliche deutsche Wirtschafts- und Finanzpolitik. Die Haushalte seien gesund, die Arbeitslosigkeit auf einem historisch niedrigen Stand – dem niedrigsten seit der deutschen Wiedervereinigung – und die Steuerbasis sei stark, heißt es in dem Bericht.

Der einheitliche Mindestlohn in Deutschland droht laut Faz.net die Arbeitslosigkeit im Osten und unter Frauen signifikant zu verschärfen. Diese Warnung gibt der Internationale Währungsfonds (IWF) in seinem Abschlussbericht zu den jährlichen Artikel-IV-Konsultationen mit Deutschland. Der Mindestlohn von 8,50 Euro je Stunde werde rund zehn Prozent der Arbeiter und in einigen Bundesländern vor allem im Osten 15 bis 20 Prozent der Arbeiter treffen, heißt es in dem Bericht. Die IWF-Ökonomen zitieren Studien, nach denen 60.000 bis 850.000 Arbeitsplätze verlorengehen könnten. Der Fonds selbst nennt keine Zahl, warnt aber vor „bedeutenden Arbeitsplatzverlusten“, schreibt die Tageszeitung.

Links: Währungsfonds warnt vor Arbeitslosigkeit durch Mindestlohn (Faz.net), Länderbericht: IWF schraubt Wachstumsprognose für Deutschland nach oben (Spiegel.de)

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten