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Müssen wir arbeiten bis wir umfallen?, fragt die Bild-Zeitung

07.08.2013 – Bild“Minizinsen” schrumpfen die gesparten Vermögen der Deutschen, das erfordere eine längere Lebensarbeitszeit als geplant. Damit nimmt die Bild-Zeitung eine Untersuchung der Postbank auf, die vor kurzem errechnete, dass die, von der EZB historisch niedrig gehaltenen Zinsen sehr viel Geld kosten werden.

Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer zu BILD: „Die Niedrigzinsen werden für die Betriebsrente zum echten Problem. Viele Beschäftigte müssen damit rechnen, im Alter deutlich weniger herauszubekommen als bislang erwartet. Das kann auch bedeuten, dass der ein oder andere erst später in Rente geht oder sich während der Rente noch etwas dazuverdienen muss.“
Auch die Deka-Gruppe (Fondsgesellschaft der Sparkassen) rechnet damit, dass sich die Lebensarbeitszeit verlängert. „Wir haben bereits fünf Jahre sehr niedrige Zinsen gehabt und werden weitere fünf Jahre sehr niedrige Zinsen haben. Diese zehn Jahre werden eine große Lücke bei der Altersvorsorge reißen“, sagt Deka-Chefvolkswirt Ulrich Kater zu BILD.
Folge: Viele müssen noch länger arbeiten. „Das wird einen Trend verstärken, nach dem immer mehr Arbeitnehmer auch während der Rentenphase berufstätig sind“, so Kater.

Dem steht eine aktuelle Umfrage des Nürnberger Meinungsforschungsinstituts GfK im Auftrag der Zeitung Die Welt entgegen: Demnach wollen knapp 87 Prozent der Deutschen vor 65 in Rente gehen. Und 53 Prozent will sogar vor dem 60. Geburtstag aufhören zu arbeiten.

Link: Jeder zweite Deutsche will vor 60 in den Ruhestand

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