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Monymeets macht “Halbe-halbe”

18.05.2015 – szlogoDie Digitalisierung hat die Finanzbranche voll erfasst, immer mehr Start-up-Unternehmen fordern die alteingessenen Unternehmen heraus. Die Süddeutsche Zeitung stellt in in einer Serie die Angreifer vor. Unter der Überschrift “Halbe-halbe” portraitiert die Wirtschaftsredakteurin Meike Schreiber heute auf Seite 22 Monymeets.

Worum geht es? Wenn Banken Investmentfonds verkaufen, erhalten sie dafür eine Vertriebsprovision. Dieser Ausgabeaufschlag beträgt in der Regel einmalig fünf Prozent der anzulegenden Summe, hinzu kommt eine laufende jährliche Bestandsprovision von einem bis zwei Prozent. Auch Moneymeets erhält eine Provision von Fondsgesellschaften, gibt diese aber zu großen Teilen an Kunden weiter, die ihr Depot auf Moneymeets übertragen. Auch wer seine Versicherung überträgt, dem erstattet die Plattform einen kleinen Teil der Jahresprämie. Bedingung: Die Kunden müssen zustimmen, dass sie auf eine Beratung verzichten. Die Wertpapiere selbst bleiben bei der depotführenden Bank. Moneymeets agiert nur als Betreuer des Depots oder als Makler der Versicherung.

Eine solche Rückvergütung von Provisionen bieten zwar auch andere Plattformen, Moneymeets versteht sich aber auch als Netzwerk, notiert Schreiber, aber es gibt Widerstand:
Einigen Versicherungsmaklern aber ist das Geschäftsmodell nicht geheuer. Ein Maklerverband will nun sogar gerichtlich gegen Moneymeets vorgehen, weil die Plattform aus seiner Sicht keine Provisionen einnehmen dürfe. Cremer sieht das gelassen: „Das beunruhigt uns gar nicht, wir warten mal ab, was da kommt.“ (vwh)

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