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Mittelstand sieht Cyber-Versicherung sehr skeptisch

08.08.2014 – CyberattackeEine Meldung, die heute ihre Schlagzeilen-Kreise weiter ziehen wird, ist das Ergebnis einer Umfrage der Funk-Gruppe zum hoch-virulenten Thema Cyber-Versicherung: Etwa ein Drittel der Unternehmen hat sich bis in die jüngste Vergangenheit hinein trotz der medialen Präsenz der Thematik bislang explizit NICHT aktiv mit Cyber-Risiken im eigenen Unternehmen beschäftigt und nur zwölf Prozent sehen hier die Geschäftsführung in der Verantwortung. Dabei ist die Zahl der Cyber-Crime-Fälle seit 2007 um 85 Prozent angestiegen.

„Dieses Ergebnis verwundert umso mehr wenn man berücksichtigt, dass 70 Prozent der Unternehmen angeben, bereits einmal von Cyberattacken betroffen gewesen zu sein. Auch wenn ein nachweisbarer und quantifizierbarer Schaden durch die Angriffe lediglich bei etwa einem Fünftel der Unternehmen entsteht“, so Hendrik Löffler, Geschäftsführer der auf Risikomanagement spezialisierten Beratungsgesellschaft Funk RMCE. Als ernst zu nehmende Bedrohung betrachten 80 Prozent der Unternehmen insbesondere mögliche Störungen, die durch eigene Mitarbeiter z.B. beim Einsatz von mobilen Endgeräten verursacht werden können. Einen gezielten kriminellen Angriff auf das eigene Unternehmen sehen nur etwa 30 Prozent der Unternehmen als Bedrohung. (vwh)

Bild: Der Datenklau nimmt immer größere Ausmaße an, doch die Reaktion des Mittelstandes bleibt vielfach aus. (Quelle: ak)

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