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Millionenschaden durch Vandalismus

20.04.2016 – ubahn-sitzbank_mvgDer Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) ist im vergangenen Jahr durch Vandalismus ein Schaden von rund 1,5 Mio. Euro (2014: 1,8 Mio.) entstanden. Dabei entfiel der größte Teil der Schadenssumme mit rund 80 Prozent (1,1 Mio. Euro) auf den Bereich der U-Bahn. Die Schäden bei den Busse und Trambahnen sowie der Oberflächenhaltestellen lagen bei rund 176.000 Euro.

Hinzu kommen Schäden der technischen Infrastruktur wie Automatentechnik, Funk- und Fernmeldeanlagen, Fahrtreppen, Aufzüge in Hohe von rund 182.000 Euro. Neben den Sachschäden zählt die MVG auch die Schäden durch Graffiti mit ein. Dabei seien allein 2015 fast 50 Täter überführt worden, berichtet die tz München unter Berufung auf die MVG. Dabei seien diese teilweise für eine ganze Reihe von Graffitis verantwortlich gewesen.

Um den Vandalismus künftig stärker eindämmen zu können, will die MVG nach eigenen Angaben verstärkt auf einen zielgerichteten Einsatz der U-Bahnwache, eine schnelle Beseitigung von Schmierschriften und größeren Beschädigungen sowie Videoüberwachung setzen. “Blinde Zerstörungswut und Graffiti produzieren Ärger und vor allem Kosten, die völlig überflüssig sind. Da tut jeder Euro weh”, sagt MVG-Chef Herbert König. (vwh/td)

Link: Vandalen verursachen 1,5 Millionen Euro Schaden für MVG

Bild: Zerschnittene U-Bahn-Sitzbänke (Quelle: SWM/MVG)

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