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Millionenschäden bei Schweizer Winzern wegen Pilzschutzmittel von Bayer

25.09.2015 – Wein Traube_by_Annamartha_pixelio.deDer Schweizer Weinbranche drohen wegen der Schäden durch das Pilzschutzmittel “Moon Privilege” Umsatzeinbußen von bis zu 80 Mio. Franken. Das zeigen erste Schätzungen des Schweizer Weinbauernverbandes. Auf den Pharmariesen Bayer kommen Schadenersatzforderungen zu, berichtet die Handelszeitung.

Obwohl das aussergewöhnlich warme Wetter im Juli der Schweiz einen hervorragenden Jahrgang bescheren wird, herrscht in der Weinbranche alles andere als eitel Sonnenschein. Die Winzer entdeckten zu Beginn des Sommers, dass bei einigen Reben die Blätter deformiert waren und keine Beeren wuchsen.

Schnell geriet das seit 2012 zugelassene Pilzschutzmittel “Moon Privilege” des Pharma- und Chemiekonzerns Bayer unter Verdacht, die Schäden verursacht zu haben. Der Beweis dafür fehlt bis heute, Bayer riet jedoch sofort vom Einsatz des Fungizids ab und der Bund entzog dem Mittel inzwischen die Bewilligung.

Schadenersatzforderungen können erst gestellt werden, wenn der Beweis vorliegt, dass die Schäden auf das Pilzschutzmittel zurückzuführen sind.

Dazu hat auch Bayer eine Untersuchung lanciert. “Wir sind an einer schnellen Aufklärung interessiert”, sagte Manuel Bucher, Mediensprecher von Bayer (Schweiz) AG, auf Anfrage der Handelszeitung. Bei Bayer hofft man, dass die ersten Ergebnisse bis Jahresende vorliegen werden. (vwh/dg)

Link: Schweizer Wein: Millionenschäden wegen Pilzschutzmittel

Bildquelle: Annamartha / pixelio.de

 

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