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Millionenklage gegen Ex-RWE-Chef Großmann

25.03.2015 – Paragraf_Thorben Wengert_pixelioDas Landgericht Essen hat eine Schadenersatzklage des russischen Oligarchen Leonid Lebedew gegen den früheren RWE-Chef Jürgen Großmann zugelassen. Lebedew wirft RWE und dessen früheren Vorstandsvorsitzenden vor, unberechtigt aus den gemeinsamen Plänen zum Einstieg beim russischen Energiekonzern TGK-2 ausgestiegen zu sein.

Laut einem Bericht der WirtschaftsWoche fordert der russische Oligarch nun einen Schadenersatz in Höhe von 700 Mio. Euro. Lebedews Anwälte behaupten zudem, Großmann habe sogar den früheren Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) eingeschaltet, um den russischen Präsidenten Wladimir Putin Einfluss auf das Zustandekommen des Geschäfts genommen zu haben.

RWE selbst wollte die Entscheidung gegenüber der Zeitung hingegen nicht kommentieren. “Mit der Frage, ob tatsächlich Ansprüche gegen Herrn Dr. Großmann bestehen, hat das Gericht sich überhaupt noch nicht beschäftigt. Wir halten die klägerische Argumentation insoweit für völlig fernliegend”, so der Konzern in einer Stellungnahme. (vwh/td)

Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Link: Großmann geht es an den Kragen

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