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Millionenentschädigung nach 26 Jahren Haft

25.08.2015 – Geld_by_birgitH_pixelio.deZehn Jahre lang saß die Australierin Roseanne Beckett unschuldig in Haft. Der Vorwurf: Sie sollte 1989 versucht haben, ihren Ehemann umzubringen. Nachdem ein Polizist angebliches Beweismaterial für ihre vermeintliche Schuld vorgelegt, wurde sie zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Erst 2001 wurde Unschuld festgestellt. Nun erhielt sie eine Haftentschädigung über 2,3 Mio. Australische Dollar (rund 1,5 Mio. Euro).

Wie das Nachrichtenmagazin Spiegel Online berichtet, hatte Beckett den Polizisten bereits in den 1980er-Jahren kennengelernt. Dieser habe sie umworben, sie sei aber nicht darauf eingegangen, so der Bericht. Vielmehr heiratete sie später einen Bekannten des Polizisten. Allerdings starb dieser 2014. Nach Aussage des Richters habe er die Frau gehasst – und wollte sich mit den falschen Vorwürfen an ihr rächen. (vwh/td)

Link: Millionenentschädigung nach 26 Jahren

Bildquelle: birgitH / pixelio.de

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