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Milliarden-Abchreibungen: Auch Versicherer betroffen

11.04.2016 – Mehr als die Hälfte beträgt der Schuldenschnitt um die ehemalige Skandalbank Hypo Alpe Adria. Die österreichische Regierung verfügte, dass vorrangige Gläubiger 54 Prozent ihrer Anleihen, nachrangige gar 100 Prozent verlieren. Betroffen sind laut SZ auch die Allianz, Munich Re, die Commerz- und Hypo-Vereinsbank.

Insgesamt betrifft der Schuldenschnitt Anleihen in Höhe von elf Milliarden Euro. Deren Fälligkeit wird bis Ende 2023 gestreckt und sämtliche Zinszahlungen ab März 2015 gestrichen.

Aktuell verwaltet die Bad Bank Heta die Vermögenswerte der Hypo Alpe Adria. Das Land Kärnten indes hatte für die Hypo Alpe Adria gebürgt und stand zwischenzeitlich angesichts der Forderungen vor dem Bankrott. Es geht um Bürgschaften über 6,4 Milliarden Euro. „Ob, wann und in welchem Umfang sich Gläubiger an das Land Kärnten wenden können, haben die zuständigen Zivilgerichte zu klären“, zitiert die Süddeutsche Zeitung den Bescheid der österreichischen Finanzmarktaufsicht FMA. (vwh/ku)

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