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Medizinische Versorgung von Flüchtlingen ist Sache der Kommunen

01.10.2015 – hermann_groeheDie medizinische Versorgung der Flüchtlinge soll von den Kommunen getragen werden. Das hat Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) gestern im Gesundheitsausschuss erklärt. Die Kosten sollten nicht zulasten der Beitragszahler in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gehen.

Dass die Kommunen für die Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen verantwortlich sind, unterstrich Hermann Gröhe gestern. Dies gelte auch dann, wenn die Länder in Rahmenvereinbarungen mit den Krankenkassen nun von der Möglichkeit Gebrauch machten, die Gesundheitskarte an Flüchtlinge auszugeben, damit diese ohne Umwege über eine Behörde gleich zum Arzt gehen können.

Es handele es sich hier um die Abwicklung einer steuerfinanzierten Leistung über das Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG). Ein besonderes Problem stelle auch die in vielen Fällen nötige psychotherapeutische Behandlung der Flüchtlinge dar. Hier gehe es um mehr als die Frage, ob genug Dolmetscher zur Verfügung stünden oder die Bezahlung der Therapie, so Gröhe. (vwh/ku)

Bild: Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) (Quelle: Bundesgesundheitsministerium)

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