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Maas zeigt Rot für Wettbetrüger

07.04.2016 – Mass rote Karte 67250160Die Manipulation von Sportwettbewerben soll in Deutschland künftig mit bis zu drei Jahren Haft geahndet werden können. Die Verabschiedung seines Gesetzentwurfes präsentierte Bundesjustizminister Heiko Maas bei einem Fußballverein in Berlin, berichtet Deutschlandfunk.

Demnach sollen zwei neue Paragraphen in das Strafgesetzbuch eingeführt werden, die betrügerische Absprachen mit und ohne Verbindung zu Sportwetten unter Strafe stellen. Der Bundestag muss dem Gesetzesvorhaben noch zustimmen.

Mit der bereits im Koalitionsvertrag angekündigten Maßnahme wollen die Regierungspartner aus Union und SPD Lücken im Strafrecht schließen und die Arbeit der Ermittlungsbehörden erleichtern. Sportmanipulation kann bislang etwa als Betrug verfolgt werden, dies ist der Regierung zufolge so aber nicht ausreichend. “Die bisherigen Sanktionsmöglichkeiten haben sich als unzureichend erwiesen”, erklärte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD).

Zukünftig werden diejenigen, die sich an Wettbetrug und Spielmanipulation beteiligen, Spieler, Trainer, Betreuer, Schiedsrichter mit Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren rechnen müssen. “Sport hat eine riesige gesellschaftliche Bedeutung. Wir müssen alles tun, um die Glaubwürdigkeit des Sports zu schützen”, betonte Maas.

Mit dem Gesetzentwurf zielt die Regierung vor allem auf die Geschäfte der international tätigen Wettmafia aus dem Bereich der Organisierten Kriminalität. (vwh/dg)

Link: Straftat Spielmanipulation

Bild: Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) präsentiert in Berlin auf einem Fußballplatz sein Gesetztesentwurf gegen Spielmanipulation. (Quelle: dpa)

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